17./18.03.2018 - Leipzig - Offene Sächsische Landesmeisterschaften

4 mutige Schwimmer bei den Landesmeisterschaften.

 

Während unsere Poseidon-Kinder in Dresden abräumten (Gratulation an alle, Top Leistung), nahmen sich Elvira, Wilhelm, Erik und ich das Abenteuer Landesmeisterschaften vor.

 

Ich freute mich schon sehr darauf, war es doch das erste Mal, das ich daran teilnehmen durfte. Zwar durfte ich mir keine guten Resultate erhoffen, aber mit dem Motto " Dabei sein ist alles" und Spaß haben, starteten wir alle motiviert in den Tag.

 

Das Abenteuer begann schon auf der Hinfahrt, schwierige Straßenverhältnisse erschwerten die Fahrt. Trotzdem waren wir alle pünktlich vor Ort. Gut gelaunt ging es zum Einschwimmen. Ziel für uns alle, eine gute Figur abgeben und PR einzuschwimmen. Erik war extra für 50m Freistil nach Leipzig gekommen und startete als erster von uns. Leider schaffte er und Wilhelm keine Rekorde, zeigten aber trotzdem sehr gute Leistungen und Platzierungen. Wilhelm bekam sogar eine Urkunde für Platz 6. Elvira hatte ein super Lauf in 100 Freistil. 1:10 min. Wahnsinnszeit, sie konnte es selbst kaum glauben. Verdient bekam sie eine Urkunde für Platz 5. Aber auch ich schlug mich gut. Endlich in 50 Rücken die 40 geknackt/PR, 39.67. Ich freute mich riesig. Auch in 100 Brust verbesserte ich mich. Elvira war in Top-Form, holte sie sich noch über 400 F ein VR und reichlich PR. ...

 

 

 

Sonntag war ich dann der einzige Starter von uns, der die Poseidon Fahne hochhielt. 50 Freistil stand an. Ich wollte endlich unter 36 Sek. kommen. Man steht so vor dem Startblock, Kopfhörer auf, Lieblingslied an und dann geht es schon los. Soviel geht ein durch den Kopf. Startsprung muss sitzen, Blick nach vorn, Tauchphase muss passen und den Übergang gut treffen. Dann die Füße ordentlich bewegen. Arme eng am Körper, Schultern /Arme lang. Der erste Pfiff, Startblock einstellen und dann geht's schon los. Das Wasser und ich. Mitte der Bahn, beim Atmen sehe ich meine Gegner, bin gut dabei, 25m, 15 Sek rum, Beine laufen, Papi hör ich anfeuern. Anschlag, Blick auf die Uhr, 35 Sek. Geschafft, Yes, yes. So konnte ich gut in den nächsten Wettkampf starten. 100 Rücken. Ein Ziel noch offen, ich will in die Top 10. 100 Rücken heißt allerdings 1 Wende. Nicht wieder verkacken. Nach der letzten disqualifiziert. in Riesa, stand ich mir schon bei 200m Rücken selbst im Weg und hatte nicht den Kopf frei.  Beim Einschwimmen also nochmal geübt. Passt. Vor dem Start, Papa meint, hör auf dir das einzuteilen. Einfach Feuer frei. Start, läuft, Wende nicht ganz getroffen, aber noch vorn, hinten raus zieht noch jemand vorbei. Egal, Anschlag 1:26. Super , Persönlicher Rekord. Zufrieden ging ich zum ausschwimmen. Mit bangen warten, was ist die Zeit wert? Blick auf das Ergebnis, Platz 10, geschafft. Glücklich mit mir schwamm ich ein paar Bahnen aus. 5x gestartet, 4x PR.

 

Ich bin froh, diese Erfahrung gemacht zu haben, war es doch bisschen wie Olympia. Live-Übertragung im Internet, mit Einblendung der Namen. Alle Freunde, Verwandte und auch so einige ÜL (Danke für eure Unterstützung, Petra und Fr. Schmidt) konnten uns so von zu Hause anfeuern. Ein Dank geht an Franziska für die tolle Unterstützung am Samstag und Danke auch an meinen Papa für das coachen am Sonntag. Ohne euch könnten wir nie so an unsere Grenzen gehen.

 

Ich hoffe mein kleiner Text hat euch gefallen. Mal etwas anderes, aus dem Blickwinkel eines Schwimmers.

 

 

 

Eure Jasmin am 20.03.2018